Fieldday 2017

Vom 2.6.-5.6.2017 fand wieder unser alljährlicher Fieldday in Niesitz rund um den Niesitzer Karra' statt.

Der Fieldday begann traditionell mit dem Aufbau am späten Freitagnachmittag. Die zwei Funkbusse von Udo, DL8SO und Dietmar, DH2SCA bildeten zusamm mit dem Wohnwagen von Guido, DK1RG eine Art Wagenburg innerhalb derer die drei Pavillions als Sonnen- und Wetterschutz aufgebaut wurden. Dass sie bei zweiterem nur bedingt geeignet sind, sollten wir noch erfahren...

Da die Uhr mittlerweile Richtung 19:00 Uhr lief wurde beschlossen, den Aufbau des Mastes auf den Samstag zu verschieben. Schliesslich waren schon einige OMs von P22 vor Ort, die auf den OV-Abend (oder vielmehr auf die Schnitzel?) warteten. Gemeinsam zogen wir also ins Rössle um dort kurz ein paar offizielle Dinge, die zu so einem OV-Abend gehören, zu besprechen. Dass wir, kaum dass wir fertig waren, dann Schüsseln mit Spätzle, Pommes, Salat, Soße und jeder einen großen Teller mit fast noch größerem Schnitzel vorgesetzt bekamen, bildete für den einen oder anderen aber sicher die Hauptattraktion. Kühles Bier und kalte Getränke (eher weniger) taten ihr Übriges.

Später sammelten sich dann nach und nach alle am Fielddayplatz und liessen den Abend gemütlich ausklingen, wobei unsere Übernachter wohl noch die eine oder andere Gelegenheit zu astronomischer Bildung nutzten.

Der Samstag begann für die Hartgesottenen mit einem ausgiebigen Frühstück, wofür hier ausdrücklich Dank gesagt werden soll! Im Anschluss wurde der Mast aufgestellt, da Funk zu einem Fieldday eines DARC-OVs ja irgendwie dazugehört. Dass die Pavillions auch Wetterschutz bieten sollten wir dann kurz darauf erfahren, als der Himmel seine Schleusen öffnete. Die Dächer waren und blieben dicht. Dass wir dennoch nass wurden lag zum einen am starken Wind, der den Regen zur Seite hereinbliess, aber auch daran, dass wir mit allen Kräften einen Pavillion am Wegfliegen hindern mussten und ihn schliesslich im Regensturm zusammenfalteten.

Jeder Sturm hat ein Ende und mit dem schönen Wetter kamen auch immer mehr Gäste, sei es Angehörige der OMs, aber auch Freunde anderer OVs. Dass es zwischendurch nochmals grummelte konnte niemand mehr ernsthaft beeindrucken und somit verlief der Samstag mit guter Laune, einigen Besuchern etwas Funkerei und Fachsimpeln und kulinarischen Highlights. Dies waren zum Einen Guido am Gasgrill von Werner, DL6WF, der die Würstchen und Steaks gekonnt brutzelte, aber auch an den Unmengen Kaffee und Kuchen, die viele Unterstützer mitbrachten. Auch hier schon einmal ein herzliches Dankeschön!

Der Abend verlief dann wieder wie gehabt in trauter Gemütlichkeit. Flaschen wurden geleert und Mägen gefüllt bis schlieeslich der letzte seinen Weg ins Traumland fand.

Auch am Sonntag begann alles wieder mit einem ausgiebigen Frühstück. Von einem kurzen Schauer um die Mittagszeit einmal abgesehen wurde der Tag dann doch trocken und warm und es fanden eindeutig noch mehr Funkaktivitäten als am Samstag statt. Verschiedenen Antennen wurden getestet, das eine oder andere QSO gefahren und ansonsten wurde sich über Gott und die Welt unterhalten. Auch wenn es etwas weniger Gäste als am Samstag werden sollten, so war der Tag sehr schön und fand seinen krönenden Abschluss im Aufreissen der Wolkendecke und Beobachtungen von Jupiter und dem Mond. Anschliessend wurde rund ums "Pennerfass" noch lange über verschiedene Handy-Apps, für die Astronomie geeignete und weniger geeignete Handies, Gott und die Welt und die eine oder andere astronomische (oder auch nicht so) Weisheit diskutiert. Da nicht nur Wasser getrunken wurde dürfte die eine oder andere Aussage mittlerweile für immer vergessen sein, aber in Erinnerung bleibt ein ausgesprochen schöner und gemütlicher Abend.

Der Pfingsmontag bildete dann traditionell den Abschluss des Fieldday. Morgens wurde alles abgebaut und verstaut und um alles noch einmal Revue passieren zu lassen klang der Mittag dann bei einem gemeinsamen Abschlussessen im Rössle aus.

Unser Dank gilt Allen, die den Fieldday in irgendeiner Art und Weise haben gelingen lassen. Da wären zum Einen die, die sich um die Planung und Beschaffung diverser Dinge bemüht haben. Dank dem Gasthaus Rössle, dass uns in gekonnter Art und Weise verwöhnte und den Nebenraum für den OV-Abend zur Verfügung stellte. Danke an Alle, die uns mit Kuchen, Kaffee oder sonstigen Spenden bedachten. Ebenso allen, die mit ihrer bloßen Anwesenheit zum Gelingen beigetragen haben. Spezieller Dank an Guido, der (gewollt oder ungewollt?) über die Tage den Griill bediente und jedem das zauberte, was er sich wünschte. Und natürlich ein ganz besonderer Dank an die, die ich hier nun vergessen habe.

Hier gibt es Bilder in der Galerie.

Bis zum nächsten Jahr oder auch schon früher beim Relaisfest 2017...


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